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Erste Testflüge am Kassel Airport mit Drohnen der TU Darmstadt

Wissenschaftler der TU Darmstadt testen zwei unbemannte Flugsysteme am Kassel Airport. | © HDKZSascha Mannel

Am 15. Juli starteten fünf Wissenschaftler und studentische Mitarbeiter des Instituts für Flugsysteme und Regelungstechnik (FSR) die ersten Flüge ihrer an der Technischen Universität Darmstadt entwickelten Drohnen am Kassel Airport und damit die ersten Flüge des Hessischen Drohnenkompetenzzentrums (HDKZ). Dabei ging es vor allem um eine sichere Integration in den bestehenden Luftraum des Flughafens.

Uwe Klingauf, Direktor des Hessischen Drohnenkompetenzzentrums und Leiter des Instituts für Flugsysteme und Regelungstechnik der TU Darmstadt, Lukas Biesalski und Robin Müller, beide wissenschaftliche Mitarbeiter, sowie zwei studentische Mitarbeiter hatten drei ihrer unbemannten Luftfahrtzeuge (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) im Gepäck. So ließen sie den SciDominus abheben, ein Mulicopter für längere Flüge, der unter anderem zusätzliche Technik wie Kameras, LiDAR-Sensoren und Kommunikationstechnik mitführt. Mit ihm erforschen die Wissenschaftler, wie Kommunikation über UAVs bestmöglich funktionieren kann.

Auch der SciHunter, eine Versuchsplattform zur Erforschung von Flugführungsstrategien für hybride VTOL-Drohnen (VTOL steht dabei für vertical takeoff and landing), der sowohl im Schwebeflug als auch im aerodynamischen Flug betrieben werden kann, startete. Hier geht es den Forschern vor allem darum, die Steuerung zwischen den beiden Modi sowie die sogenannte Trajektorienplanung, also die mathematische Berechnung der optimalen Flugbahn, zu optimieren. Und schließlich kam der SciDragon zum Einsatz, Flaggschiff und Heavy Duty Hybrid UAV, der schwere Lasten tragen kann sowie eine große Reichweite hat und zum Beispiel bei der Lagebilderstellung unterstützen kann.

Der SciDominus (links) ist ein Mulicopter der TU Darmstadt und für längere Flüge bis zu 40 Minuten ausgelegt, der SciHunter (rechts) kann im Schwebeflug als auch im aerodynamischen Flug betrieben werden. | © HDKZSascha Mannel

Der SciDragon des FSR der TU Darmstadt kann schwere Lasten tragen. | © HDKZSascha Mannel

Der SciDominus (links) ist ein Mulicopter der TU Darmstadt und für längere Flüge bis zu 40 Minuten ausgelegt, der SciHunter (rechts) kann im Schwebeflug als auch im aerodynamischen Flug betrieben werden. | © HDKZSascha Mannel

Der SciDragon des FSR der TU Darmstadt kann schwere Lasten tragen. | © HDKZSascha Mannel

Sicheren Flug im aktiven Flughafenbetrieb gewährleisten

„Für uns war es bei diesem ersten Flug wichtig, herauszufinden, wie wir die unbemannten Systeme steuern, aber gleichzeitig einen sicheren Betrieb und einen nahtlosen Wechsel mit dem bemannten Betrieb am Flughafen und im Luftraum gewährleisten können“, sagt Robin Müller. Zudem ging es um die Verbesserung der Koordination zwischen Flugleitung und Operator, sowie der Erprobung von Sicherheitsverfahren für den zukünftigen BVLOS-Betrieb, also das Fliegen außer Sichtweite. Und nicht zuletzt war der erste Testflug des HDKZ auch dazu da, die Hardware- und Softwarearchitektur auf Herz und Nieren zu prüfen, damit künftig wertvolle Testzeiträume effektiv genutzt werden können.

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